Learning Management System

Learning Management System

Was sind Learning Management Systeme?

 

Durch sie lassen sich Unterrichtsstunden organisieren, Lehrmaterialien bereitstellen, Fortschritte von Schülern und Angestellten überprüfen und analysieren. Seminare und Präsentationen lassen sich von Personen rund um den Globus zeitgleich besuchen, Firmeninhaber profitieren ebenso von ihnen wie Mitarbeiter, Universitätsdozenten in gleicher Weise wie Studierende: Learning Management Systeme (LMS) haben ihren Siegeszug angetreten. Denn künstliche Intelligenz, smarte Technologien, Automatisierungen und Co. werden zunehmend auch von Unternehmen, Hoch- und Abendschulen in Anspruch genommen, um Mitarbeitern und Lernenden Fortbildungen von zu Hause aus zu ermöglichen. 

Was bieten Learning Management Systeme?

Dabei können die praktischen Softwareprogramme noch viel mehr, als einfach nur allgemeine Lerninhalte zu vermitteln. Sie zeigen Firmeninhabern den kausalen Zusammenhang von Lernen und Leistung auf, ermöglichen Dozenten und Studierenden einen jederzeitigen Austausch über den aktuellen Unterrichtsstoff und beinhalten hilfreiche Tools wie Eventmanagement- und Terminierungsfunktionen. Doch die Auswahl ist groß und nicht immer einfach zu treffen: Welche Funktionen sind wirklich erforderlich, auf welche Plus- und Schwachpunkte sollte man bei der Entscheidung für das passende Learning Management System achten?

 

Mit einem Learning Management System ist es möglich, jederzeit von jedem Ort auf eine kostengünstige, maßgeschneiderte Software-Technologie zurückzugreifen, die zum Lernen motiviert und Produktivitäten steigert. Und das ist noch lange nicht alles, was in einem Learning Management System (LMS) steckt. Allein in seinen Grundfunktionen bietet die zentrale Plattform Lehrern die Möglichkeit, ohne Zeitverzögerung Bildungsinhalte zu erstellen, zu verwalten und Fortschritte zu tracken und Schülern die Option, sich mit Kollegen und Coaches in Remote-Klassenzimmern oder Webinar-Umgebungen in Echtzeit zusammenzufinden.

 

Administratoren, Führungskräfte und Lehrende können 

  • Usern Benutzeranmeldeinformationen zuweisen

  • Lerninhalte wie Schriftstücke und Grafiken hochladen

  • Interaktive Kurse und Videos zusammenstellen

  • Aktivitäten und Kundenpräsentationen planen 

  • Elemente erstellen und hinzufügen

  • Lernenden gezielte Lektionen zuweisen

  • den Fortschritt der Studenten überwachen

  • Verbesserungsvorschläge unterbreiten 

  • Berichtsfunktionen anlegen

  • Benachrichtigungen versenden 

  • Untereinander autorisierte Daten austauschen

 

Mitarbeiter und Studierende profitieren von

  • individuell abgestimmten Weiterbildungskonzepten

  • interessanten, motivierenden Lerninhalten

  • integrierten Tutorials und Unterrichtsplänen

  • einer aktiven Unterrichtsteilnahme auch von unterwegs

  • dem jederzeitigen Nachvollziehen ihrer eigenen Entwicklung 

  • einem einfachen Zugang und einer ebenso problemlosen Nutzbarkeit

  • modernem Oberflächendesign 

  • der Möglichkeit, sich jederzeit Zertifikate und Lernausweise ausdrucken und ihre Profile bedarfsgerecht ändern zu können  

 

Grundsätzlich besteht

  • hohe Flexibilität innerhalb der Lernpfade

  • der Rückgriff auf umfassende Lehrmaterialien

  • eine Analyseoption individueller Lernmuster

In allen Fällen basieren die automatisierten Testauswertungen der Leistungsmanagementsysteme auf dem persönlichen Benutzerverhalten der Anwender. Je nach Anforderungsprofil lässt sich das beliebte Schulungssystem bedarfsgerecht entweder als eigenständiges Produkt auf dem firmeneigenen Server hosten oder als Cloud-basierte Plattform nutzen und so auf den Speicherplatz des gewünschten Softwareunternehmens zurückgreifen. Dabei wird der Anmeldeprozess aller Teilnehmer fast immer innerhalb desselben Webbrowsers vorgenommen, um die erforderliche Datensicherheit zu gewährleisten.  

Wovon Unternehmen profitieren

Ob eine Schulung von Auszubildenden, eine Einarbeitung neuer Mitarbeiter, ein weiterführendes Jobtraining langjähriger Angestellter oder professionell erstellte Lehrpläne für die Weiterentwicklung von Führungskräften: Die einzelnen Kurse und die Gestaltung der Lerninhalte lassen sich bei Learning Management Systemen gruppen- und personenspezifisch ausrichten. Nicht nur in Corona-Zeiten, auch aufgrund der allgemein fortschreitenden Globalisierung bietet ein LMS oft die einzig mögliche Alternative, eine erforderliche Kommunikation im Schulungswesen aufrechtzuerhalten. Doch das heißt alles andere, als dass es sich um einen Notnagel handelte. Vielmehr reicht kaum ein anderes online-basiertes Lernkonzept an die innovativen Software-Entwicklungen heran.

 

Wer als Unternehmensinhaber stets über die Arbeits- und Lernfortschritte seiner Mitarbeiter im Bilde sein, einen logischen Rückschluss von Lehrinhalten auf den Firmenerfolg ziehen und in kürzester Zeit und kosteneffektiv die Kompetenz der Angestellten und als Folge den Umsatz der Firma steigern möchte, sollte sich die Installation eines LMS nicht zweimal überlegen.

 

Eine sichere Anmeldung garantiert die Privatsphäre von Schülern und Lehrern und interner Unternehmensprozesse, der Wegfall von Kosten für An- und Abreisen, Hotelübernachtungen und Seminarleitern sorgt für finanzielle Ersparnisse gegenüber herkömmlichen Trainingsformaten. Lernmaterialien und -instrumente lassen sich unabhängig von Standort und Region sogar grenzübergreifend teilen und so eine kontinuierliche Mitarbeiterentwicklung erreichen. Durch die Möglichkeit, den Fortschritt jeden einzelnen Angestellten zu bewerten, können jederzeit strukturierte Lehrmethoden und individuelle Förderungen problemlos implementiert werden.

Vorteile für Bildungseinrichtungen 

Für Studierende an Universitäten, Abendschulen, Fernlehrgängen und anderen Bildungseinrichtungen punktet ein Learning Management System vor allem mit einem Aspekt: Anders als bei Vorlesungen oder Tutorien sind wird ihnen ermöglicht, sich selbst ein individuelles Konzept des anstehenden Unterrichtsstoffes zu erarbeiten und die erforderlichen Zusammenhänge inhaltlich und zeitlich flexibel zu gestalten. Lehrer hingegen können ihre Erfahrungen etablierter pädagogischer Modelle dem neuen Unterrichtsstil anpassen und durch spannende, personalisierte Trainingseinheiten das Engagement und die Motivation der Teilnehmer steigern.

Das selbstständige Lernen über den Computer zu Hause oder das Notebook während der Zugfahrt erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Wer seinem Chef folgt und dabei sein eigener Chef bleiben kann, behält in der Regel die Lust am Lernen, tauscht sich mit Gleichgesinnten aus und gewinnt an Kreativität. Vorschläge zur Verbesserung von Kursinhalten lassen sich mit anderen Schülern und Dozenten teilen, auf unterschiedliche Interessen abstimmen und der Unterricht sich jederzeit an dem Punkt wieder aufnehmen, an dem das Laptop zuletzt geschlossen wurde. 

Welche Lösung ist für wen die Richtige?

So vielfältig bereits die grundlegenden Funktionen der einzelnen Online-Lernmanagementsysteme, so sehr unterscheidet sich das virtuelle Lernen in Hinblick auf weitere Gesichtspunkte wie einer Unterstützung in Problemfällen, einer einfachen und sicheren Nutzung auch für Laien oder die regelmäßig anfallenden Kosten.

 

Wie umfassend sollte das e-Learning-Programm also im Einzelfall sein? Einige der Management Systeme lassen sich kostenlos nutzen, für andere fallen hohe Gebühren an. Es gibt LMS, die sich jederzeit beliebig skalieren lassen und andere, deren anfängliche Einstellungen im Großen und Ganze bestehen bleiben. Die folgenden zehn Learning Management Systeme sind besonders beliebt. Unter ihnen sollte sich für jeden Bedarf eine passende Lösung finden lassen.

 

  • Für Konzerne: Enterprise-Lernlösungen bieten genau das, was ihr Name verrät: Kurse für Großbetriebe mit mindestens 500 Mitarbeitern – Tendenz: steigend. Denn die Kurse solcher Learning Management Systeme passen sich der Vielfältigkeit und dem Wachstum auch internationaler Unternehmen an und bieten eine hochgradige Skalierbarkeit aller integrierten Funktionen. 

  • Für Einzelkämpfer und Kleinbetriebe: Ein individuelles LMS bietet zwar auch eine umfassende Funktionsvielfalt, allerdings beschränkt sich seine Organisation zu einer Zeit auf einen Kursteilnehmer. Dabei stehen den unterschiedlichen Bedürfnissen jeweils maßgeschneiderte Abonnement-Pläne zu angemessenen Preisen offen. 

  • Für Kostenbedachte: Open-Source-Programme. Auch bei Learning Management Systemen gibt es kostenlose Open-Source-Angebote. Die E-Learning-Produkte eignen sich in erster Linie für Einzelpersonen wie Nachhilfelehrer und Privatdozenten, die so auf einfache Art und Weise die Lerninhalte für ihre Schüler zusammenstellen können. Dabei lässt sich dank der großen Funktionsauswahl jedes Unterrichtslevel decken – das Problem: die fehlende Unterstützung durch Spezialisten im Falle einer nicht seltenen Komplikation bei erforderlichen Updates der Plattform.

  • Für mehr Komfort: Kommerzielle Learning Management Systeme bieten Einzelkämpfern wie Organisationen eine besonders einfache Implementierung und Verwendung sowie einen bequemen Rund-um-die-Uhr-Support. Die Kosten werden auf Basis der benötigten Funktionen kalkuliert, welche wiederum regelmäßig aktualisiert werden. So sind sämtliche benötigten Funktionen stets verfügbar und up to date.

  • Für Service-Affine: Auch nach dem Software-as-a-Service (SaaS) Prinzip werden Management Systeme vertrieben. Diese Lösungen sind branchenübergreifend besonders beliebt: Sofort einsatzbereit, enthält das zumeist Cloud-basierte e-Learning-Programm kostenlose Upgrades und einen technischen Support während des gesamten Nutzungszeitraums. Der Nachteil für Firmen im Umbruch: Die komplizierte, teils unmögliche Anpassung der eingangs gewählten Funktionen.

  • Für hohe Ansprüche: Ein lizenziertes LMS bietet seinen Usern ein Höchstmaß an Flexibilität und maximale Zuverlässigkeit, allerdings nehmen Implementation und Updates durch die jeweils individuelle Erstellung des virtuellen Lernprogramms anhand der Kundenvorgaben einige Zeit in Anspruch. Der Anwender kann den grundsätzlich weitreichenden Kundensupport zeitlich bedarfsgerecht beschränken und zwischen einer Installation auf dem firmeneigenen oder einem Cloud-basierten Server wählen. Mit einer Entscheidung für eine Cloud-basierte Lösung lassen sich die hohen Kosten der Benutzerlizenzen durch geringere Betriebskosten langfristig ausgleichen.  

  • Für extra Sicherheit: Cloud-basiertes LMS. Auf sicheren externen Servern betrieben, garantiert ein Cloud-basiertes Learning Management System auch bei zeitgleicher Nutzung des Programms über zahlreiche technische Endgeräte eine hohe Datensicherheit. Ein Offline-Zugriff über eine App ist ebenso möglich wie eine Skalierbarkeit der beliebtesten Funktionen.

  • Für Individualisten: Mit einem On-Premise-LMS können sich Unternehmen ein individuelles Programm nach eigenen Anforderungen und mit gewünschten Spezifikationen erstellen und gleichzeitig lizenzieren lassen. Bei besonders großen Installationen ist möglicherweise die Inanspruchnahme mehrerer Server erforderlich. Die Entscheidung liegt ebenfalls beim Kunden: Während eine Cloud-basierte Implementation mit günstigen Kosten lockt, gilt eine Vor-Ort-Installation allgemein als sicherer.

  • Für User-friendliness: Integrierte LMS berücksichtigen bereits vorhandene Softwareprogramme – sie verbinden sich mit kompatiblen Produkten und separieren sich von fremden Systemanwendungen. Auf diese Weise wird der bekannte Bedienkomfort aufrechterhalten und eine hohe Benutzerfreundlichkeit gewährleistet.

  • Für vollständige Kursüberarbeitungen: integrierte Autorenwerkzeuge. Die meisten aller modernen Learning Management Systeme enthalten die Möglichkeit der jederzeitigen Bearbeitung bereits erstellter Lerninhalte. Mit integrierten Autorenwerkzeugen lassen sich darüber hinaus Kurse aus Authoring Tools oder LCMS/CMS hochladen und von Grund auf neu erstellen sowie bereits vorgefertigte Inhalte und Module bedarfsgerecht in vorhandene Übungen und Dokumente einfügen. 

Fazit

Die theoretische Vorab-Bewertung eines Learning Management Systems erfordert Zeit und Geduld – und die Zeit sollte man sich nehmen: Ist die Wahl einmal gefallen, lässt sie sich nicht einfach wieder revidieren. Doch nach einer gründlichen Analyse der Funktionen und Kosten, der Support-Optionen und Datensicherheit unter Berücksichtigung eigener Prioritäten und Präferenzen lässt sich am Ende von jedem die richtige Entscheidung treffen. Denn die umfassende Angebotspalette an e-Learning-Systemen mag einerseits die Auswahl erschweren – doch auf der anderen Seite gilt: Jedes LMS ist zukunftsorientiert aufgebaut und bietet dem Nutzer bereits als Basisversion vielfältige Vorteile. Am Ende kristallisiert sich also heraus, was Experten prognostizieren: ein anhaltender Siegeszug des virtuellen Lehrens und Lernens, an dem jeder teilhaben und von dem jeder User profitieren kann. Für welches Learning Management System er sich auch entscheiden mag.

 

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